Können die Bürger die Demokratie retten?

Mit renommierten Rednern wie David van Reybrouck, Beatrice Delvaux, Eva Kraus und Paul Verhaeghe wird die Konferenz untersuchen, wie Bürgerräte Gemeinschaften in die Lage versetzen können, ihre eigenen Lösungen zu gestalten und so die Grenzen der derzeitigen politischen Systeme zu überwinden.
Programm
Begrüßung (10')
Ben Eersels G1000 (Versammlungsleiter) - Vertreter Goethe-Institut + Deutscher Botschafter
Eröffnungsvortrag (20') - David van Reybrouck - Gibt es noch eine Demokratie, an die man glauben kann?
Die Rolle von Bürgerräten (45')
Einführung (Ben Eersels): Wie? Wann (nicht)? Wie?
Kurze Vorstellung einiger interessanter Fälle.
- Deutschland: Die Demokratisierung von Museen
- Deutschland: Bürgerrat "Ernährung im Wandel"
- Belgien: Bürgerdialog Ostbelgien
- Bosnien-Herzegowina: Bürgerrat in Mostar
FRAGEN UND ANTWORTEN (10')
Pause (5')
Debatte (30') Stimmen aus dem Volk - Warum müssen wir den Bürgern in meinem Bereich zuhören? Die Podiumsmitglieder erläutern aus ihrem Fachgebiet (wo hakt es? Mangel an Langfristigkeit, Frustrationen, Systemfehler ...) die verschiedenen gesellschaftlichen Probleme und diskutieren darüber, wie es helfen könnte, die Bürger einzubeziehen.
Es diskutieren
- Béatrice Delvaux - Chefredakteurin Le Soir
- Tanné Bogaerts - Polarisierung/Extreme Rechte
- Naomi Izabela - Jugendvertreterin
- Michaela Rothkrantz - Bürgerdialog Ostbelgien
- Ben Eersels - Moderator
FRAGEN UND ANTWORTEN (10')
Rückblick (5') - Ben Eersels
Grundsatzrede - (30')
Paul Verhaeghe: Neuestes Buch 'Onbehagen'; Die Ungleichheit nimmt immer mehr zu. Die Menschen fühlen sich machtlos und wollen das ändern. Menschen können etwas verändern, aber sie können es nicht alleine tun. Gemeinsam kann man etwas in Bewegung setzen. In welche Richtung könnte es also gehen? Und welche Rolle kann die Demokratie dabei spielen?
Die Veranstaltung "Können die Bürger die Demokratie retten?" wird vom Goethe-Institut Brüssel in Zusammenarbeit mit G1000 und Flagey organisiert.